Urftsee 1200x400

Wasser, Wälder, Weite – Eine 2-Tages-Wanderung durch den Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel wirbt seit seiner Einrichtung im Jahr 2004 mit dem Dreiklang „Wasser, Wald, Wildnis“: Wasser und Wald sind tatsächlich die prägenden Elemente dieses „Entwicklungs-Nationalparks“: Bis 2034 soll es dann auch so weit mit der Wildnis sein. Auf unserer 2-Tages-Tour von Einruhr über Gemünd nach Heimbach erleben wir neben viel Wasser und Wald auch ganz viel Weite.

Von Einruhr aus bringen uns Wildnistrail und Eifelsteig  zur Urfttalsperre, deren strahlendes blaues Wasser den ersten Wandertag prägt. Wir durchqueren die Dreiborner Hochfläche, eine weite offene Landschaft, die gerade im späten Frühjahr / Frühsommer eine landschaftliche Besonderheit bietet – das „Eifelgold“: Unendlich viele Ginsterbüsche tauchen die Hochfläche dann in ein strahlendes Gelb.  Spuren des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang finden wir im „Geisterdorf“ Wollseifen, das in den 90er Jahren als Übungsstätte für den Balkankrieg benutzt wurde. Die frühere nationalsozialistische „Ordensburg“ Vogelsang empfängt uns heute mit dem Nationalparkzentrum und ist als internationale Begegnungs- und Bildungsstätte ausgebaut. Und die belgische Armee hat hier in über 40 Jahren auch einige spannende Spuren hinterlassen… Durch das idyllische Morsbachtal und über den Eifelblick Modenhübel erreichen wir bald unser Tagesziel Gemünd, wo uns eine eifeltypische charmant-rustikale Einkehr im Gemünder Brauhaus erwartet.

Der zweite Tag ist vor allem durch den Wald bestimmt: Wir durchwandern das Herzstück des Kermeters mit seinen beeindruckenden Buchenbeständen. Hinter Wolfgarten tauchen wir ein in diese vielfältige Waldwelt, die Jahr für Jahr mehr zu Wildnis wird. Umgestürzte Bäume bleiben liegen, die Natur schaltet und waltet hier nach Gutdünken und ohne dass der Mensch hier eingreift. Fehlt nur, dass die scheue Wildkatze, das Wappentier des Nationalparks, unseren Weg kreuzt… Beim Kloster Mariawald entlässt uns die Welt der Buchen und Eichen wieder. Wir genießen den weiten Blick über das Kloster hinweg bis hin zur Kölner Bucht. Der Geruch der legendären Mariawalder Erbsensuppe lockt uns in die Klostergaststätte… Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg nach Heimbach, das schon bald erreicht ist. Über den Eifelblick „Luna“ steigen wir hinab zur Rur und dem Staubecken Heimbach. Vorbei am imposanten Jugendstil-Wasserkraftwerk und über den „Dschungelpfad“ gelangen wir immer am Wasser flanierend an unser Ziel, wo uns unter der rot schimmernden Burg Heimbach eine abschließende Einkehr erwartet.

Tourhighlights:

  • Urftstausee – Lassen Sie sich einfangen vom intensiven Blau der Talsperre
  • Dreiborner Hochfläche – Genießen Sie die Weite der offenen Landschaft
  • Wollseifen – Folgen Sie den skurrilen Spuren des ehemaligen Truppenübungsplatzes
  • Vogelsang – Entdecken Sie das geschichtsträchtige Zentrum des Nationalparks
  • Morsbachtal – Lauschen Sie dem leisen Glucksen des Wassers
  • Kermeter – Treten Sie ein in die vielfältige Waldwelt voller Buchen und Eichen
  • Abtei Mariawald – Probieren Sie die spektakuläre Erbsensuppe in historischen Gemäuern
  • Eifelblick Luna – Fühlen Sie sich hoch oben über Heimbach wie ein Gipfelstürmer
  • Dschungelpfad – Wandern Sie auf der Sonnenseite und immer knapp über dem Wasser

Details zur Tour (PDF)

Datum 26./27.05.2018

Tag 1: Dauer 7.00 h (ca. 20 km, 550 Höhenmeter), Schwierigkeitsgrad mittel (gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich)

Tag 2: Dauer 6:00 h (ca. 18 km, 270 Höhenmeter), Schwierigkeitsgrad mittel (gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich)

Treffpunkt A (26.05.2018): 10:30 Uhr, Schleiden-Gemünd, Bushaltestelle Gemünd Kirche (Fahrtrichtung Vogelsang, Linie SB 82)

Treffpunkt B (27.05.2018): 9:30 Uhr Schleiden-Gemünd, Nationalparktor Gemünd, Kurhausstr. 5, 53937 Schleiden-Gemünd

Anmeldung / Kontakt / Teilnahmekosten: Frosch Sportreisen,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *