Die Vier-Gipfel-Tour – Eine Winterwanderung im Siebengebirge

Das Siebengebirge – ein Klassiker unter den Landschaften des Rheinlandes und eine wunderschöne Region mit einem der  ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Auf kleinstem Raum gibt es hier die unterschiedlichsten Landschaftstypen zu erleben. Die von Vulkanen geschaffene „Gebirgslandschaft“ begeistert mit prächtigen Wäldern, stillen Bachtälern, beeindruckenden Aussichten und pittoresken Waldwiesen. Die für das deutsche Mittelgebirge spektakulären Berggipfel sind jeder für sich eine Besonderheit. Und es sind nicht nur die namentlichen sieben Gipfel, sondern insgesamt 50 Bergspitzen und Anhöhen, die es zu entdecken und zu erobern gibt. Der Drachenfels hoch oben über dem Rhein ist sicherlich der bekannteste und am meisten besuchte Berg – er ist auch am besten erschlossen: Mit der Drachenfelsbahn kann man sogar ohne eigene Muskelkraft hinauf gelangen. Andere Gipfel wie die Wolkenburg oder der Nonnenstromberg liegen etwas versteckter, sind aber nicht minder faszinierend und bestechen durch grandiose Aussichten und stille Wälder. Wem zwischen all der Gipfelstürmerei mal der Sinn nach einem netten Plätzchen mit Kaffee und Kuchen steht, dem stehen einige wunderbare Waldwirtschaften offen. Die Voraussetzungen für einen perfekten Wandertag sind also gegeben…

Wir starten in Königswinter am Bahnhof. Von dort sind es nur fünf Minuten bis zum Einstieg ins Nachtigallental, in dem wir bald den Verkehrslärm der B 42 hinter uns lassen. Der Weg durch das stille beschauliche Tal führt uns am Ostermann-Denkmal hinauf zur Drachenburg. Auf dem Weg zum Drachenfels, unserem ersten Gipfel, werden wir nicht die einzigen sein… Die Aussicht von oben entschädigt dann aber vollends für die fehlende Ruhe auf diesem Abschnitt: Der Blick auf das Rheintal mit Rhöndorf und Bad Honnef sowie den Inseln Nonnenwerth und Grafenwerth ist spektakulär. Über schmale Pfade entfliehen wir dann dem Trubel und gelangen nach kurzem steilen Anstieg in die Stille der Wolkenburg. Die hier herum liegenden vulkanischen Latitbrocken kreieren eine ganz besondere märchenhafte Atmosphäre. Vorbei am Milchhäuschen erreichen wir auf schönen Waldwegen bald den Geisberg – wiederum mit einem phänomenalen Blick auf das südliche Siebengebirge. Zunächst dem Rheinsteig folgend und dann über schmale Pfade steil bergan wandern wir zur Rosenau mit ihrer Burgruine: Aug in Aug stehen wir hier dem König des Siebengebirges, dem mächtigen Ölberg gegenüber. Nach der Pause im romantischen Einkehrhaus Waidmannsruh wartet der dritte Gipfel, der Nonnenstromberg, mit sanft ansteigenden traumschönen Waldpfaden auf uns. Auf dem Petersberg schließlich wurden nicht umsonst lange Jahre die Gäste der Bundesregierung beherbergt – vom sensationellen Ausblick bis weit in die Eifel kann man sich nur schwer lösen… Über den Petersberger Bittweg steigen wir dann wieder der Zivilisation entgegen hinab nach Königswinter zum Bahnhof.

Tourhighlights:

  • Nachtigallental – Tauchen Sie ein in die Stille und Abgeschiedenheit dieses Tals
  • Drachenfels – Genießen Sie den spektakulären Blick auf das Rheintal
  • Wolkenburg – Begeben Sie sich in eine kleine Märchenwelt
  • Geisberg – Lassen Sie Gedanken und den Blick über das südliche Siebengebirge schweifen
  • Rosenau – Spüren Sie die besondere Atmosphäre der Burgruine mit Sicht auf Ölberg und Rheintal
  • Einkehrhaus Waidmannsruh – Erleben Sie die besondere Atmosphäre der romantischen Waldgaststätte
  • Petersberg – Fühlen Sie sich wie die Gäste der Bundesregierung hoch oben über dem Rheintal

Details zur Tour (PDF)

Datum 17.02.2019, 11:00 Uhr, Dauer 5.30 h (ca. 13,5 km, 604 Höhenmeter), Schwierigkeitsgrad mittel bis schwierig

Treffpunkt: Bahnhof Königswinter, direkt am Bahnhofsgebäude in Höhe des Abgangs zur Unterführung, Bahnhofsallee 14, 53639 Königswinter (Parkplätze am Bahnhof vorhanden).

Kosten: 12,00 €

Anmeldeformular

Kontakt: Michael Schulze, mobil: 0176 – 27095793, info@weggefaehrte.com

ACHTUNG: Die Tour ist aktuell ausgebucht!!!

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